Ich melde mich wieder nach einer langen Pause. Hiermit möchte ich mich bei Allen entschudigen, an die ich noch nicht zurückgeschrieben habe. Allmählich werde ich auch alle meine E-mails beantworten.

Im April habe ich schon die Fotos von den Bauarbeiten an dem neuen Elbinger Rathaus einegetragen. Jetzt können Sie bewundern, wie sich die Bauarbeiten entwickelt haben. Ich hoffe Sie werden viel Spaß an den Fotos haben. Die Aussichten versprechen sehr viel, muss ich sagen. Die Altstadt wird wirklich immer schöner.

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6 Anmerkungen zu “Das neue Elbinger Rathaus in der Altstadt”

  1. Karin hat geschrieben:

    Guten Abend Aga,
    na das sieht doch schon vielversprechend aus! Die andere Straßenseite des Stary Rynek ist ja mittlerweile auch schon nahezu lückenlos wieder bebaut (sieht auf dem Webcam-Fotos jedenfalls so aus). Für mich fehlt in der Altstadt von Elblag unbedingt noch eine Uferbebauung am bulwar Zygmunta Augusta – das ist mir beim Betrachten der Danzig-Fotos aufgefallen. Mal abwarten, bin gespannt.
    Viele Grüße nach Elblag
    Karin Hennig

  2. JOACHIM VON ROY hat geschrieben:

    Herzlichen Dank für die interessanten Fotos !!

    An derjenigen Stelle, an der heute das “neue Rathaus” aufgebaut wird, befand sich früher das “altstädtische Rathaus”. Dieses wurde zwischen 1300 und 1320 erbaut. Im Jahre 1332 waren die Bauarbeiten wohl abgeschlossen, da man in jenem Jahr im Turm (Dachreiter) die “Ratsglocke” aufhing. Damals – wie heute – setzte sich das Rathaus aus zwei rechteckigen, im Winkel zueinander stehenden Baukörpern zusammen.

    Während sich früher im hohen Kellergeschoß lediglich die Wirtschaftsräume befanden, die zum Lagern von Wein und als Ratskeller benutzt wurden, befand sich im 1. Obergeschoß vornehmlich das “Gewandhaus” der Tuchhändler. Im darüber liegenden Geschoß gab es dann eine große Halle, die als Festsaal diente, einen nicht heizbaren Sommer-Remter und die mit schwarzen und weißen Platten ausgelegte Ratsstube.

    Im Jahre 1550 beschloß die Elbinger Bürgerschaft den Abbruch des zum Alten Markt hin gelegenen gotischen Rathausgiebels. Dieser wurde 1556 durch einen besonders schönen Renaissancegiebel ersetzt. 1592 ersetzte man dann den alten, wiederholt umgebauten Dachreiter durch ein zierliches, schlankes Türmchen (wie es auf dem Stadtprospekt von Endersch von 1741 zu sehen ist).

    Nach dem Brand vom 26. April 1777 bauten sich die Elbinger Bürger – von 1779 bis 1782 – ein neues Rathaus auf dem Neuen Markt (nach 1816 “Friedrich-Wilhelm-Platz” genannt). Über den noch aus dem Mittelalter stammenden Kellerräumen des “altstädtischen Rathauses” jedoch entstanden neue Häuser, welche später die Hausnummern Alter Markt 42-44 und Fleischerstraße 20 erhielten.

    Ob von den gotischen Kellerräumen des “altstädtischen Rathauses” heute noch Reste vorhanden sind?

    Freundliche Grüße vom Rhein

  3. Aga hat geschrieben:

    Hallo!
    Karin, die Uferbebauung wird ja auch gemacht;) Details in Kuerze;)
    Herr von Roy, nochmals danke fuer die Infos. Von den Kellerraeumen weiss ich leider nichts.
    Viele Gruesse,
    Aga

  4. Karin Hennig hat geschrieben:

    Klasse!
    Danke für die Info, Aga.
    Nochmals viele Grüße
    Karin Hennig

  5. Rieß Rosemarie geb Kienast hat geschrieben:

    Hallo,
    war im vergangenen Jahr wieder einmal in Elbing und habe mich gefreut, was dort wieder aufgebaut wurde. Meine Eltern betrieben bis zur Flucht den Ratskeller und wir wohnten am Fr. Wilhelm-Platz. Als ich vor 10 Jahren das erste mal in Elbing war, konnte ich anhand der Post orten, wo wir gewohnt haben. Eine Nacht im damaligen Hotel Elblag (zufällig) ließ mich dort wohnen, wo ich als Kind einmal zuhause war. Ein besonderes Erlebnis. Wenn das meine Eltern wüßten.
    Viele Grüße Rosemarie Rieß

  6. Aga hat geschrieben:

    Hallo Frau Rosemarie Rieß,

    Das muesste tatsaechlich besonders sein.
    Ich kann es mir nicht vorstellen.
    Das war vielleicht kein Zufall :-)

    Viele Gruesse,

    Ihre Aga

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