Neue Mietshäuser in der Altstadt? Schon bald!

Im vierten Quartal 2015 wird die Elbinger Altstadt wieder zur Baustelle. Es werden dort neue Mietshäuser von der Firma Mytych gebaut. Es geht diesmal um die Bebauung des Platzes zwischen den Straßen: Rybacka (Fischerstraße), Wodna (Wasserstraße) und Bednarska (Spieringstraße/ Böttgerstraße). Dort sind früher archäologische Arbeiten geführt worden. Sobald die Arbeiten starten, werde ich bestimmt einige Fotos eintragen.

am Fluss Elbing

Auf dem Foto sehen Sie die neuen Mietshäuser, die in der Nähe von der Galerie El gebaut worden sind.

 



4 Kommentare

  1. Hallo Aga,

    war mal wieder auf Deiner Seite.
    Da wo jetzt das neue Mietshaus steht, war ja früher die Kürschnerstrasse, oder ?
    Da wohnte meine Oma Steppke.

    L G

    Bernd Borkowski

  2. Vielen Dank für das schöne Foto!

    Den neuen Baumaßnahmen wünsche ich viel Erfolg!

    Freundliche Grüße vom Rhein

  3. Hallo, meine Grosseltern, sowie meine Mutter und mein Onkel als sie noch Jung waren, lebten am Fischervorberg 28a in Elbing. Gibt es dieses Quartier, bzw. dieses Haus in Elbing noch?
    Meine Grosseltern hiessen Otto und Marie Foellmer, Der Mädchen Name meiner Grossmutter war Bollow. Meine Mutterhauses mit Vornane Liesbeth und mein Onkel Gerhard. Ich war noch nie in Elbing. Meine Mutter wurde x mal ewakuiert und lebte bis zu Kriegsende dann in Lörrach, Baden Würtemberg. Nach dem Krieg
    heiratete sie meinen Vater, einen Franzosen. Er nahm sie mit nach Frankreich wo ich aufwuchs. Ich selbst heiratete wiederum einen Deutschen und lebe seit 42 Jahre in Basel in der Schweiz. Meine Mutter erzählte mir sehr viel von Ihren Eltern, von Ihrer Jugend in Elbing und vom Krieg. Von meinen Grosseltern gibt es einen letzten, dramatischen Brief den sie kurz bevor die Russen Elbing eroberten an meiner Mutter geschrieben haben. Ein Jahr später schrieb nochmals meine Grossmutter einen Brief indem sie erklärte was alles schreckliche geschehen war und das mein Grossvater von den Russen verschleppt wurde. Meine Grossmutter schreibt wie sehr sie nun gebrochen ist, aber sie erwähnt auch, das sobald Transporte gehen, sie dann nach Lörrach kommenn wird. In der Hoffnung ihre Mutter wiederzuschenken, ging meine Mutter über ein Jahr täglich auf den Bahnhof und wartete auf die Züge die vom Osten kamen. Es stiegen viele Leute aus dich ihre Mutter war nie dabei… Man kann sich die Hoffnung und das Leid meiner Mutter vorstellen… Ich habe meine Grosseltern nie kennengelernt, aber durch die Erzählungen meiner Mutter habe ich sie so sehr geliebt als wären sie immer bei mir gewesen. Sie sind seit 1945 und 1946 verschollen. Doch die unzähligen Tränen meiner Mutter und ihr grosses Leid kann ich nicht vergessen und ich habe nun vor inach Elbing zu reisen. Meine Mutter, geboren 1914 war Schühlerin der Agnes Migles Schule. Gibt es noch Klassenbilder aus dieser Zeit? Leider haben die Franzosen damals ihre Fotoalben verbrannt und ich weiss garn nicht wie meine Mutter als Kind oder als junges Mädchen ausgesehen hat. Bitte entschuldigen sie mein schlechtes Deutsch denn wie oben erwähnt, bin ich Französin. Meine Mutter und mein Onkel sind vor ca. 10 Jahre gestorben. In ihrem Herzen trugen sie immer dieses qualvolle Leid. Sie konnten nie ihre Trauer ausleben, da es weder ein Grab gab, noch irgendwelche Information über den Verbleib meiner Grosseltern.

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