Damian und sein Fotografieren

Schon vor einiger Zeit habe ich versprochen, Damian etwas genauer vorzustellen. Damian schreibt ungern über sich selbst. Seine Frau, Ilona Nowacka, hat mir geholfen, indem sie einiges über ihren Mann geschrieben hat. Ich habe das übersetzt. Hier also trage ich gerne ein paar Informationen über Damian Nowacki, unseren beliebtesten Fotograf, der mir mehrmals erlaubt hat, seine schönen Fotos hier zu veröffentlichen.

ÜBER DAMIAN UND SEIN FOTOGRAFIEREN

Es ist schwer zu sagen, wann Damian zum Fotograf geworden ist. Ich kann es mir nur an ein paar Situationen erinnern, die vielleicht als Anfang dieses beruflichen Wegs betrachtet werden können. :)Die erste Assoziation ist unser Ausflug nach Harrachsdorf, um uns Skispringen anzusehen. Das war wahrscheinlich im Jahre 2000, und damals hat Damian einen Fotoapparat von unserem Bekannten ausgeliehen, um überhaupt irgendwelche Fotos machen zu können. Heute kann ich das nicht verstehen, aber dieser Ausflug hat es verursacht, dass Damian seine Meinung über die Fotografie geändert hat… zum Glück. :) Die in Harrachsdorf gemachten Fotos zeigen unter anderem auch unseren polnischen Skispringer Adam Małysz. Er ist zwar ganz klein, aber die Sprungschanze war riesig und folglich sah alles sehr klein aus. :)
Jedenfalls hat damals das Abenteuer mit dem Fotografieren und Leidernschaft von Damian angefangen. Zu jener Zeit hat er in einem Komputer- Geschäft gearbeitet (zusammen mit seinem Freund, der heute sein Assistent ist). Der Freund hatte den ersten professionellen Fotoapparat, mit dem Damian zu tun hatte. Er hat sich damals auch mit der Fotografie beschäftigt, und so wurde Damian auch damit „angesteckt”. Im Jahre 2002 hat er seinen ersten Fotoapparat gekauft. Danach ging alles weiter so von sich selbst. Wenn man sich aber die etwas späteren Fotos ansieht, kann man seinen Fortschritt erkennen. Er hat alles selbst gelernt, eigentlich ohne jegliche Hilfe, Ratschläge, Kurse usw. Einige meinen, so ist es am besten, und ich glaube Damian ist ein purer Beweis.
Danach kam eine ziemlich lange Zeit, wenn Damian sich in die Fotografie vertieft hat (jedoch immer noch nur als Hobby) und gleichzeitig hat er im Familienunternehmen gearbeitet. Nur die Familie und Freunde haben seine Fotos gesehen, und schon damals waren alle beeindrückt. Eine richtige Wende war der Fotowettbewerb einer Elbinger Internetzeitschrift, den Damian mehrmals gewonnen hat. Hier muss ich erwähnen, es war für mich sehr schwer ihn zu überreden, dass er daran teilnehmen sollte. Ehrlich gesagt war das für mich so ein „Mission very impossible” :). Ich habe es mir aber gesagt ich werde nicht schlimmer als Tom Cruise sein, und ich es habe es geschafft!
Ich denke diese positive (und besonders objektive) Meinung über seine Fotos hat viel Gutes getan, und hat ihm erlaubt, daran zu glauben, dass seine Fotos wirklich gut sind (nicht nur, weil seine Ehefrau so denkt :)).
Ich finde, dass damals schon eine Idee enstehen musste, dass die Fotografie nicht nur als Hobby toll sein kann, sondern auch als berufliche Arbeit.
Es hat aber lange gedauert, bis die Idee verwirklicht werden konnte. Ich hatte auch Angst davor, dass er seine sichere Arbeitsstelle verlieβ.  Die Entscheidung wurde aber endlich getroffen, und es gab immer mehr Aufträge, so dass Damian nicht mehr schaffen konnte, nur am Wochenende oder nachmittags zu fotografieren. Seit fast vier Jahren ist er also auschlieβlich Fotograf, der eine eigene Firma hat.
Das wäre alles, wenn es um Tatsachen, oder eher Chronologie geht :).
Die Arbeit von Damian hat sowohl positive als auch negative Seiten. Er wird natürlich auch in der Familie anerkannt, und als Spezialist angesehen. Kein Familientreffen kann ohne sein Fotografieren erfolgen, was natürlich ein Segen und ein Fluch ist (wie Monk gesagt hat). Manchmal möchte man gerne die Ruhe genieβsen, sich ein wenig unterhalten, und es gibt immer etwas, was man fotografieren sollte :)… Zum Glück macht er das sehr gerne, und man muss ihm nie zweimal sagen :) .
Ilona Nowacka


2 Kommentare

  1. Joachim v. Roy says:

    Herzlichen Dank für diesen Bericht!

    Ich teile die Auffassung von Frau Nowacka, daß die Fotos ihres Ehemannes „wirklich gut“ sind, und wünsche Herrn Damian Nowacki weiterhin viel Erfolg bei seiner beruflichen Tätigkeit.

    Auch bei uns findet man Berufsfotografen, die kleine (und feine) Geschäftsräume besitzen und die sich im Berufsleben wacker behaupten können. Als unser ältester Sohn vor einem Jahr heiratete, zahlten wir einer hiesigen Berufsfotografin 250,– € für eine Vielzahl von Bildern, welche die Fotografin in der Kirche, im Schloßpark sowie beim anschließenden Essen in einem Hotel aufnahm. Derart schöne Fotos hätte niemand von uns zustande gebracht.

    Freundliche Grüße vom Rhein

  2. Aga says:

    Hallo Herr v. Roy,
    Vielen Dank fuer Ihre warmen Worte. Ich werde das natuerlich Ilona und Damian sagen.
    Heute werde ich endlich mein Versprechen erfuellen. Wir haben fuer Sie die Haeuser fotografiert.
    Viele Gruesse aus Elbing,
    Aga

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